Mein Berufsleben mit mehr als 45 Jahren war immer aufregend und abwechslungsreich.

Begonnen hat alles bei der Firma Collardin, wo ich als Chemielaborant begann.

Nach meiner Lehrzeit und dem Bundesheer begann ich bei der Firma BASF in der Qualitätskontrolle.
Zu dieser Zeit erwachte mein Interesse an Computer. Ich kaufte mir damals einen Comodore 64 mit dem ich zu Hause autodidaktisch das Programmieren lernte.

Schon bald ergab sich die Möglichkeit vom Labor in die EDV zu wechseln, da dort eine Stelle frei wurde. Hier erlernte ich das Handwerk des Programmierens.
Ich schrieb Programme für die Buchhaltung und die Kostenrechnung.
Nach dem die PC's immer besser wurden, beschloss BASF von Terminals auf PC's als Workstation umzustellen.
Nach dem ich schon über ein gutes Wissen von PC's verfügte, durfte ich die Mitarbeiter auf diese Geräte einschulen.

Später überlegte man die Software für die Labors umzustellen. Die Wahl fiel auf ein Client-Server Konzept mit einem Unix Server und den PC's als Clients.
Man entschied sich damals für SCO-Unix und eine Ingres Datenbank. Hier hatte ich meine ersten Erfahrungen mit Unix und Relationalen Datenbanken.

Während dieser Zeit begann ich die Abendschule für Datenverarbeitung und Organisation in der Spengergasse.

Kurz darauf begann bei BASF die Umstellung auf SAP und die Programmierung erfolgte in Deutschland. Da ich die Abläufe in der Kostenrechnung sehr gut kannte
(ich hatte sie ja programmiert,) wechselte ich in die Kostenrechnung als Kosten- und Ergebnisrechner

Leider wurde aus Kostengründen der BASF Standort in Wien aufgelöst und alles nach Deutschland (Ludwigshafen) verlegt.
Da ich nicht nach Deutschland wollte wechselte ich zum Logistik-Unternehmen DHL.

Hier begann ich wieder als Programmierer und schrieb und verwaltete die Programme für die Buchhaltung. Auch hier stellte man nach kurzer Zeit auf Unix-Systeme um.
DHL entschied sich für die Logistik-Applikationen die Datenbank Informix einzusetzen. Da ich schon Erfahrung mit relationalen Datenbanken hatte, verlagerte sich mein
Schwerpunkt von Buchhaltung zu Logistik.
Nach der Umstellung der Logistik kam die Umstellung der Buchhaltung auf Oracle Financials. Wieder wechselte ich.
Diesmal nicht nur von Logistik auf Buchhaltung, sondern auch vom Programmieren zum Projekt-Management. Als Projektmanager war ich nicht nur für Österreich zuständig,
sondern hatte auch viel mit DHL-Niederlassungen im Ausland zu tun. Es begann eine stürmische Zeit mit vielen Reisen in Europa und sogar bis China.

Leider hinterließ das viele Reisen seine Spuren. Ich hatte ein Burnout. Zu diesem Zeitpunkt hatte diese Krankheit noch keinen Namen und man wusste auch noch nicht
was man mit diesen Leuten tun sollte. Das war die Zeit in der ich sehr viel über mich und generell den Menschen lernte.

In diversen NLP-Schulungen, Schulungen der Systemischen Aufstellung, Ausbildung zum Lebensberater und auch Coaching begann ich mehr über den Menschen als System
im System zu lernen.

Nach dem ich mein Burnout einigermaßen im Griff hatte begann ich bei der Basler Versicherung. Dort wurde ich als Datenbank-Administrator aufgenommen.
Die Basler Versicherung hatte eine Datenbank auf dem Großrechner und eine Oracle Datenbank auf einem Windows-Server laufen.

Leider hatte ich nach einiger Zeit bei der Basler Versicherung einen Unfall mit dem Paragleitschirm und musste mich mehreren Operationen und Physiotherapien unterziehen.
Daraufhin kündigte mich die Basler Versicherung. Was sich für mich als Glück herausstellte, da ich eine Stelle bei IBM bekam.

IBM suchte nach einem Datenbank Spezialisten für Data-Warehouse-Projekte. Als ich dann bei IBM begann, hatte der Data-Warehouse (DWH) Spezialist gekündigt und man
begann mich zum DWH Spezialisten auszubilden. Dazu schickte man mich zu diversen Schulungen nach Amerika. Danach betraute man mich mit der Aufgabe ein DWH-Team
aufzubauen. Mit diesem Team erstellten wir in Österreich mehrere Data Warehouses. Da ich hier sehr viel mit Datenbanken zu tun hatte, wurde ich auch bei vielen Datenbank-
Projekten
eingesetzt. Hierbei hatte ich auch mit vielen anderen Datenbanken zu tun. Angefangen von Hierarchischen bis zu Relationalen Datenbanken war so ziemlich alles vertreten.
IBM verwendete in den meisten Projekten ihre Datenbank DB2. Da in den meisten DWH-Projekten DB2 eingesetzt wurde, entwickelte ich mich sehr bald zu einem Spezialisten
für diese Datenbank. Daher wurde ich auch als Trainer für diese Datenbank und auch für die Datenbanksprache SQL eingesetzt.

Nach mehreren Jahren bei IBM entschied ich mich selbständig zu werden. Ich startete die Wagner & Wagner Beratungs OG. Hierbei beschränkte sich meine Tätigkeit nicht nur
auf Datenbank-Projekte sondern auch das Training und Coaching von Mitarbeitern und Managern. Einer meiner besten Kunden war die Statistik Austria.

Nach mehreren Jahren als Berater bei der Statistik Austria. eröffnete mir der damalige EDV-Manager, doch als Angestellter für die Statistik Austria zu arbeiten.
Seit dem arbeite ich als Datenbank-Manager und SQL-Trainer bei der Statistik Austria.