Zwei Dinge haben mich immer fasziniert. Die Kunst und der Sport
Malerei
Die Kunst war bei uns zu Hause immer sehr präsent. Da mein
Vater Maler- und Anstreichermeister war.
Er interessierte sich schon aus beruflichen Gründen für die
Kunst und so hatte ich einen sehr natürlichen Zugang zur
Kunst.
Als ich später selbst mit der Malerei begann, gab er mir oft
Tipps wie ich etwas anders oder vielleicht besser machen
konnte.
Ich begann einen Kurs bei einer Malerin in Mödling. Friederike
Rabl hatte sehr viel Geduld mit mir und sie brachte mir
auch
sehr viele Techniken bei. So dass ich bald auch meine ersten
Vernissagen machte. Es war immer aufregend und toll bei
solch einer Vernissage mit den Leuten zu reden und natürlich
wenn man ein Bild verkaufte.
Leider musste ich auch die Erfahrung machen, dass man in die
besseren Galerien nur dann hinein 0kam, wenn man Kunst
studiert hat und von einem Lehrer empfohlen wurde.
Musik

Aber auch die Musik war bei uns zu Hause immer präsent. Meine
Mutter hatte immer gesungen. Zwar nur zu Hause
bei der Arbeit. Aber sie war immer fröhlich wenn sie gesungen
hat oder es im Radio ein Lied spielte das sie mochte.
Das führte wohl auch dazu, dass ich während meine Lehrzeit mit
dem Gitarre spielen begann.
Nach ein paar Jahren hörte es mit dem Gitarre spielen auf.
Heute kann ich gar nicht sagen warum.
Erst viele Jahre später als ich mit meiner jetzigen Frau
verheiratet war, begann ich wieder mit dem Gitarre
spielen.
Ich nahm in Wien Unterricht bei Cyril Radlher, Cornelius Cunia
und später in Brunn am Gebirge bei Jakob Aumaier.
Jedoch musste ich immer wieder feststellen, dass mein
Pargleitunfall mich in der Bewegung sehr stark
einschränkte
und daher das Gitarre spielen irgendwann nicht mehr so viel
Spaß machte.


Als Alternative entdeckte ich das Saxophon. Sehr schnell kaufte
ich mir ein Alt-Saxophon und begann zu üben.
Ich wollte jedoch nicht wieder den Fehler machen alles
autodidaktisch zu lernen. Also machte ich mich auf die Suche
nach einem Lehrer. Celly Green aus Mödling ist eine
hervorragende Lehrerin und das Spielen macht sehr viel Spaß.

Sport
Für meinen Vater war das Skifahren immer sehr wichtig. In
seiner Jugend hatte er die Möglichkeit in einem
Skiverband
mitzufahren. Seine Eltern waren jedoch der Meinung: Skifahren
ist kein Beruf.
Also musste ich schon mit 4 Jahren Skifahren lernen. Überall
und egal bei welchem Wetter. Ich musste fahren.
Dabei hatte ich am Anfang noch wirklich Spaß dabei. Aber mit
zunehmendem Alter verlor ich den Spaß daran.
Zu kalt und zu nass.
Ich war mehr für, wenn schon nass, dann heiß. Also begann ich
mit dem Tauchen.
Als ich in Mexiko auf einer Yucatan-Rundreise, schlußendlich
noch eine Woche in Cancun war, entschied ich mich
einen Tauchschein zu machen. Mit meinem PADI Open Water Diver
kam ich nach Österreich zurück und überlegte
mir wie es weitergehen soll. Also machte ich einen Kurs nach
dem anderen, bis ich am Ende PADI Master Diver Trainer
war.
Es machte Spaß, Leute im Tauchen zu trainieren und zu sehen wie
sie sich weiter entwickelten.
Damals kam dann auch das sogenannte Technical Diving immer mehr
in Mode. Es war der Reiz der Tiefe.
Tiefer als 45 Meter zu tauchen war der große Kick. Mit
Pressluft war das immer ein Problem.
Der Tiefenrausch und die Gefahr durch ein zu hohes Level an
Sauerstoff einen Epileptischen Anfall zu bekommen,
machten es für das Tauchen mit Pressluft unmöglich ohne Gefahr
tiefer zu tauchen. Aber Helium-Sauerstoff Gemisch mit ein ganz
wenig Sauerstoff
machten es möglich. Erst der Tod eines Freundes, welcher bei
einem sogenannten 100 Meter Jump ums Leben kam
brachten mich dazu wieder vorsichtiger zu werden. Als ich dann
selbst einmal einen Tauchunfall hatte und
eine Woche in Graz in der Überdruckkammer verbrachte wechselte
ich das Hobby.
Paragleiten sollte meine Höhenangst beheben. Was es auch
anfangs tat. Nur hatte ich auch dort leider einen
Unfall
und musste im Lorenz Böhler Spital an beiden Schultern operiert
werden. Diese Verletzung wurde nie wieder
ganz geheilt. Meine Bewegungsfreiheit ist immer noch ein wenig
eingeschränkt.

Das führte mich zum Karate und Kobudo. Karate, der Kampf nur
mit der leeren Hand, war weitgehend bekannt.
Kobudo, der Kampf mit den alten Japanischen Waffen war hingegen
nicht so bekannt. Ich begann in einem kleinen
Verein in Wien und stieg schnell in die höheren Ränge auf. Nach
einer Meniskus-Verletzung welche ich mir
zu Hause, also nicht beim Kampfsport zuzog, musste ich für
längere Zeit pausieren. Nach dem alles wieder
in Ordnung war, wollte ich wieder mit dem Training beginnen.
Ich fand in Schwechat bei Rudi Zampa den
optimalen Trainingsort und Lehrer. Hier wird Karate und Kobudo
unterrichtet. Beides jeweils als Ergänzung
zum anderen. Hier halte ich in Kobudo und in Karate den Rang
des 3. Kyu Vielleicht schaffe ich noch den 1. Dan.
